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Werte & Aufgaben des ER

Der Südtiroler Ernährungsrat möchte auf dem Weg zu einem dauerhaft stabilen, gerechten und zukunftsfähigen Südtiroler Ernährungssystem unterstützend tätig sein. Der Südtiroler Ernährungsrat hat es sich zur Aufgabe gemacht die Bewusstseinsbildung zu aktuellen und relevanten Themen der Ernährung, Lebensmittelversorgung und Esskultur zu fördern. Weiterhin möchte der Rat bereits vorhandene Akteure im lokalen Südtiroler Ernährungssystem vernetzen und gemeinsam mit Partnern regelmäßig Maßnahmen und Aktivitäten initiieren, aber auch unterstützend und koordinierend wirksam sein. Der Rat setzt sich schließlich auch fachlich intensiv mit dem Thema Ernährungssystem auseinander, um Stellungnahmen zu erarbeiten und so Entscheidungen in der Ernährungspolitik zu beeinflussen.

Themenschwerpunkte des Südtiroler Ernährungsrates im Jahr 2019 sind Gemeinschaftsverpflegung und Gesundheit, Genuss und Esskultur. In diesen Bereichen sollen bereits 2019 die ersten konkreten Maßnahmen umgesetzt werden. Bei der ehrenamtlichen Arbeit der Mitglieder des Südtiroler Ernährungsrates stehen folgende zehn Werte im Vordergrund: Gemeinschaft, Genuss, Gerechtigkeit, Gesundheit, Mitbestimmung, Nachhaltigkeit, Transparenz, Umweltschutz, Verantwortung und Vielfalt.

 

10 Werte des Südtiroler ER

Gemeinschaft = Essenszubereitung und -verzehr in Gruppen (Familie, Freunde, Bekannte, etc.) zur Stärkung des sozialen Austauschs und Zusammenhalts

Genuss = Essensverzehr der Freude wegen und zur Stärkung der Seelengesundheit; sich Zeit für das Essen nehmen

Gerechtigkeit = Vermeidung von Diskriminierung jeglicher Art und faire Entlohnung und Arbeitsbedingungen in der Lebensmittelkette weltweit insbesondere von ProduzentInnen

Gesundheit = Essensverzehr und Lebensweisen, welche das körperliche und/oder geistige Wohlbefinden stärken

Mitbestimmung = Möglichkeit aller Beteiligten in der Lebensmittelkette bei Entscheidungen mitzuwirken u.a. auch der Zivilgesellschaft bei politischen Entscheidungen über Lebensmittelproduktion, -verteilung und -verbrauch

Nachhaltigkeit = Lebensmittelanbau und -verzehr so gestalten, dass das diese zukunftsfähig in ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht für alle Beteiligten sind

Transparenz = Möglichkeit der Nachverfolgbarkeit der Herkunftsorte von Lebensmitteln oder ihrer Inhaltsstoffe für KonsumentInnen und WiederverkäuferInnen

Umweltschutz = Lebensmittelanbau und -transport, sowie Verkauf, Ankauf und Zubereitung sollen natürliche Ressourcen so wenig wie möglich beanspruchen und deren langfristige Verfügbarkeit nicht gefährden

Verantwortung = Rücksichtsvoller und zukunftsorientierter Umgang mit natürlichen und sozialen Ressourcen, insbesondere auch Verbraucherverhalten, das bei Einkauf und Konsum die Arbeitsbedingungen von ProduzentInnen weltweit, sowie die Umweltauswirkung der Lebensmittelversorgung berücksichtigt

Vielfalt = Förderung der landwirtschaftlichen Biodiversität zum Schutz von Böden und Umwelt, der Artenvariationen und der menschlichen Gesundheit