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Zum Weltumwelttag weist MahlZeit auf die Situation der Weltmeere hin

Zum heutigen internationalen Tag der Umwelt (05.06.) greifen wir ein Thema auf, für das sich in letzter Zeit der BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland stark macht. Es geht um die Überdungung der Weltmeere. Vielleicht fragen Sie sich jetzt: Was haben wir in Südtirol, in Tirol oder im Trentino mit der Verschmutzung der Meere zu tun? Darauf möchten wir Ihnen eine Antwort geben und gleichzeitig auf Material und Links zum Weiterlesen hinweisen.

“Wenn Taucherinnen und Taucher sich heute auf den Weg in die Unterwasserwelt machen, dann sehen sie leider immer weniger. Und das, obwohl sich unter der Wasseroberfläche wahre Schätze verbergen. Die Seegraswiesen, Riffe und Miesmuschelbänke sind Heimat zahlloser Arten, darunter das Seepferdchen und die Seenadel. Doch diese bunte Artenvielfalt ist in akuter Gefahr. Durch die Überdüngung der Meere, auch Eutrophierung genannt, gerät das sensible ökologische Gleichgewicht aus der Balance. Viele Arten sind bereits vom Aussterben bedroht und die sog. Toten Zonen werden größer.” BUND Newsletter 10/2017

Nährstoffe sind wichtig für das Pflanzenwachstum auch in den Weltmeeren, doch zu viel des Guten birgt Gefahren. Das Überangebot an Nährstoffen führt in den Meeren dazu, dass sich nur bestimmte Pflanzenarten, wie schnellwachsende Algen und Phytoplankton vermehren und zu einer Trübung des Wasser führen. Damit sterben andere Pfalnzenarten am Grund ab und es verschwinden gesamte Ökosysteme mit allen ihren verschiedenen Tierarten, die in diesen ökologischen Nieschen leben und sich darauf spezalisiert haben. Sterben die Mikroalgen dann noch ab, so gleiten sie zu Boden, wo sie von Bakterien zersetzt werden. Der Zersetzungsprozess verbraucht den Sauerstoff im Bodenwasser und verursacht sauerstoffarme oder sauerstofffreie Zonen – sogenannte "Tote Zonen" –, in denen keine Lebewesen, die Sauerstoff benötigen, überleben können.

Die Hauptursache ist mit etwa 70 bis 80 Prozent der Belastungen in den Gewässern und gut 60 Prozent der Emissionen in die Luft die konventionelle Landwirtschaft. Ganz besonders in der intensiven Massentierhaltung werden Unmengen an Dünger produziert, die als Wirtschaftsdünger auf die Felder ausgebracht werden. In der Folge belasten besonders die Nitrateinträge unser Grundwasser und gelangen über die Fliesgewässer in die Meere. Weitere Einträge von Stickstoffverbindungen gelangen von der Industrie und durch den Verkehr an Land und auf See über die Atmosphäre oder durch offene Aquakulturanlagen in die Meere. Auch die Europaregion Tirol - Südtirol – Trentino kann also etwas gegen die Überdüngung der Meere tun, indem bisherige Modelle überdacht und nachhaltig umgestaltet werden.

Die Broschüre des BUND "Weitsicht für unsere Meere" zeigt Lösungen auf, um das natürliche Gleichgewicht zwischen Nährstoffeintrag und -verarbeitung durch die Pflanzen wiederherzustellen und wie Sie dazu beitragen können. Die Broschüre gibt es unter folgendem Link zum Download: http://bit.ly/2qTLMas

Weitere Informationen und die Einladung zu einem Comicwettbewerb zum Thema hier: http://bit.ly/2qTNxnU

 


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